6 Gründe für den Wechsel auf eine virtuelle Telefonanlage – so überzeugen Sie Ihren Chef

Nicht ohne Grund wächst die Anzahl von virtuellen Telefonanlagen rasant. Auch wenn die Verlagerung von Diensten in die Cloud viele Vorteile bietet, scheuen einige Unternehmen noch die Umstellung auf virtuelle Lösungen. Oft sind fehlende Informationen in der Geschäftsführung der Grund hierfür. Wir zeigen Ihnen weit verbreite Fehleinschätzungen und wie Sie als IT-Verantwortlicher Ihren Chef von einem Wechsel Ihrer Telefonanlage in die Cloud überzeugen.virtuelle Telefonanlahe

"Eine virtuelle Telefonanlage ist uns zu unsicher"

Viele Chefs denken immer noch, dass die Daten im "Firmenkeller" immer noch am sichersten sind - ein schwerer Irrtum! In den allermeisten Fällen sind die Sicherheitsmaßnahmen eines spezialisierten Cloud Anbieters um ein vielfaches höher als der Serverraum eines kleinen oder mittelständischen Unternehmens. Und durch die Wahl eines Unternehmens, das die Daten ausschließlich in Deutschland verarbeitet, wird auch den hohen deutschen Datenschutzbestimmungen Sorge getragen.

"Bei einem Ausfall unserer Internetleitung können wir nicht mehr telefonieren"

Einer der großen Vorteile einer virtuellen Telefonanlage ist ihre Ausfallsicherheit. Denn selbst bei einem Ausfall der primären Internetanbindung können Sie noch telefonieren. Möglich ist das durch die Integration von Smartphones in die Telefonanlage. Das Handy wird so zur Nebenstelle in der Telefonanlage.Weitere Möglichkeit: durch ein Backup Ihres Internetzugangs, z.B. mit einem LTE-Router, telefonieren Sie auch im Falle einer Störung wie gewohnt weiter. Unabhängig davon ist die Auswahl eines Internetanschlusses mit einer hohen Verfügbarkeit sinnvoll.

"IP-Telefonie ist noch nicht ausgereift, wir bleiben bei ISDN"

virtuelle TelefonanlageAuch wenn Sie heute noch einen ISDN-Anschluss nutzen - der Großteil aller in Deutschland geführten Telefonate läuft bereits jetzt schon über IP. Eigene Sprachnetze betreiben heute nur noch eine Hand voll Anbieter, alle anderen setzen schon seit längerem auf Sprachübertragung über IP-Technologie. Ab 2018 schalten auch die noch verbliebenen Anbieter ihre ISDN-Netze ab, allen voran die Telekom.Da bei IP-Telefonaten hochwertigere Codecs als bei ISDN verwendet werden können, ist die Sprachqualität bei VoIP oftmals besser.

"Die Preismodelle einer virtuellen Telefonanlage sind nicht transparent"

Zugegeben, eine Abrechnung für eine virtuelle Telefonanlage mag auf den ersten Blick unübersichtlich erscheinen. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass die meisten Anbieter von Cloud Telefonanlagen auf ein Pay-per-use Modell setzen. Sie zahlen also nur die Leistungen, die Sie tatsächlich benötigen. Und nachdem diese auf der Rechnung einzeln ausgewiesen werden, erhalten Sie eine sehr detaillierte Abrechnung.Wichtig bei der Auswahl des Anbieters ist das richtige Abrechnungsmodell: während Vieltelefonierer mit einer Allnet-Flat, die alle nationalen Gespräche abdeckt, besser fahren, lohnt sich für Wenigtelefonierer eine Abrechnung nach einzelnen Gesprächen. Holen Sie sich bei der Auswahl des Anbieters daher unbedingt Unterstützung durch einen fachkundigen Berater.

"Die Cloud ist nur eine Modeerscheinung"

Ganz bestimmt ... und das Internet ist auch nur eine Phase und die Erde ein Scheibe! Sicher kann niemand in die Zukunft schauen, aber den zunehmenden Trend, Daten und Leistungen in die Cloud auszulagern als Modeerscheinung abzutun, ist doch eine sehr gewagte These.Fakt ist, dass sich Cloud Dienste wachsender Beliebtheit erfreuen. Laut einer Studie von IDG Research Services sind inzwischen mehr als 1/3 aller Firmen in Mitteleuropa bereit, Dienste wie eine Telefonanlage aus der Cloud zu beziehen.

"Eine virtuelle Telefonanlage ist uns zu teuer"

moneyboxDieser Irrglaube beruht in den meisten Fällen auf einem falschen Vergleich. Denn nur wenn sämtliche Kosten einer klassischen Telefonanlage und einer virtuellen Telefonanlage verglichen werden, erhalten Sie ein belastbares Ergebnis.So kommen beim Kauf einer klassischen Telefonanlage neben den Kosten für Anschaffung des Servers, der Telefone und der Lizenzen auch noch die laufenden Kosten für Updates, Wartung und Strom dazu. Nachdem eine virtuelle Telefonanlage auch noch den Anschluss enthält, ist dieser neben den Telefonkosten auch noch bei den Kosten einer klassischen Telefonanlage zu berücksichtigen.Aus eine Vielzahl von Kundenprojekten wissen wir, dass bei Berücksichtigung aller Kosten eine virtuelle Telefonanlage nicht nur besser skalierbar und deutlich flexibler ist, sondern auch in den meisten Fällen eine deutliche Kostenersparnis bietet.

Fazit: Argumente statt Vorbehalte

Viele Gründe gegen eine virtuelle Telefonanlage basieren nicht auf Argumenten, sondern auf Vorbehalten. Starre und unflexible Systeme sind heute ein Wettbewerbsnachteil, da immer mehr Unternehmen die Vorteile von Cloud Services erkannt haben und für sich nutzen. Wenn IT-Verantwortliche die Chancen eines Umstiegs auf Cloud Lösungen erkannt haben und die Vorbehalte beim Chef aus dem Weg räumen können, steht in den meisten Fällen einem Umstieg auf zukunftssichere Lösungen nichts mehr im Weg. Gerne unterstützen wir Sie dabei.
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Alexander Wick

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